Saison 2017/2018 Bezirksliga Vorbereitung Pokalspiele Meisterschaft Pokalspiel: Westfalia siegt standesgemäß    Süd schlägt sich tapfer. 11.04.2018 Der Oberligist Westfalia Herne möchte unbedingt das Finale erreichen. Herne-Süd bot Paroli und dabei eine mehr als ansprechende Partie. Nach zwei guten Einschussmöglichkeiten steuerte Westfalia Herne jedoch das Spiel brauchte aber  eine Viertelstunde zur Führung. Die Süder standen gut in der Verteidigung und ließen die Spieler des SCW kaum zum Schuss kommen. Allerdings brachten sie es dennoch auf eine 3:0 Pausenführung. Danach bestimmten sie auch weiterhin das Kreispokalspiel, aber gelegentliche Konter konnte Süd anbringen. Daraus resultierte der 1:3 Anschlusstreffer in der 60. Minute. Ein ausgesprochen ansprechendes Ergebnis für solchen Klassenunterschied. Sieben Minuten später erhöhte Westfalia jedoch auf 1:4 und die Süder konnten weiterhin zufrieden sein. Schade nur das 1:5 in der 88. Minute, welches das Ergebnis ein wenig schmälerte. Verstecken musste man sich hinter der Leistung der Süder diesmal nicht und konnte mit dem Spielverlauf ausgesprochen zufrieden sein. In der Meisterschaft geht es jetzt noch um den Klassenerhalt in der Bezirksliga. Da Fortuna Herne seine Mannschaft überraschend zurückgezogen hat, steht der zweite Absteiger fest und das Spiel gegen Herne- Süd am Sonntag wurde abgesagt. In den nächsten Auswärtsspielen müssen mitn einer ähnlich guten Leistung dringend Punkte her. Spieler: Eßmann, Toska, Fernau (83. Hützen), Dams, Koch, Leipski, Massaoud, Reinholdt (83. Özkan), Eitner, Cetinbag, Spora (46. Lipka) gelb: Süd 1, Westfalia 0 - Tore: 0:1 (14.), 0:2 (27.), 0:3 (34.), 1:3 (60.) Dams, 1:4 (67.), 1:5 (88.) Süd stockt Kader ordentlich auf    14 Neuzugänge sind einzubauen. Nach Abschluss der Saison mit einem knappen Kader rüstet der BV Herne-Süd ordentlich auf. Viele Abgänge des SV Fortuna Herne finden sich beim BV Süd ein. Im Mittelfeld sollen Marcel Pries, Faruk Köse und Florian Koch die Bälle verteilen. Marcel Pries war sieben Jahre Stammkraft bei Fortuna Herne und war zuvor beim SV Sodingen aktiv. In der Abwehr steht Özgür Cetinbag. Vor seinen zwei Jahren bei Fortuna, war er für den TuS Heven und SV Herbede tätig. Außerdem kommen mit Tim Kosien, Alexander Sturm, Leon Soltysiak und Younes Messaoud vier ehemalige Süder Jugendspieler zurück zur Bergstraße. Tim Kosien stand schließlich beim VfL Bochum in der U17 und U19 im Kader, wechselte zum Wuppertaler SV und schließlich zu Westfalia Herne. Younes Messaoud war bei den Sportfreunden in Wanne, Westfalia Herne II und SG 70 auf dem Platz. Von dort kommt ein ebenfalls der ehemalige Süder Jugend- spieler zurück zum BV Süd. Alexander Sturm ist ebenso ein echtes Talent. Leon Soltysiak wechselte aus der Jugend nach Westfalia in die U18, war bei Fortuna und zuletzt beim BfL Börnig. Auch Marcel Sola ist ein alter Bekannter. Er spielte bereits für Herne-Süd, ging zum SC Constantin und spielte zuletzt in der 1. und 2. Mannschaft des SV Wacker Obercastrop. Für Offensive soll auch Lukas Abulhanov sorgen. Seine Ausbildung genoss er in der Jugend in Erkenschwick und beim VfL Bochum. Er stand anschließend bei Schalke 04 in der U16 und U17 und in der U19 in Düsseldorf. Für ein Jahr war er zuletzt bei der Sportvereinigung Oer- Erkenschwick. Von dort (U19) wechselt auch Dustin Blum zum Südpool. Zuvor stand er in der Elf der U19 von Westfalia Herne. Da Mirko Erlkamp und Mike Mitulla den Verein verließen, haben die Verantwortlichen zwei neue Torhüter akquiriert. Mit 28 Jahren bringt Dominik Niemeyer Erfahrung mit. Er wechselt von DJK Eintracht Datteln zum BV Süd. Als zweiter Tormann steht Niklas Eßmann von DJK TuS Hordel zwischen den Pfosten. Damit hat Trainer Michael Blum mit 14 Neuzugängen einiges an Arbeit mit der Mannschaftsformung bis zum Meisterschaftsbeginn vor sich. Süder Team in der Findung    Es gilt die Neuzugänge zu integrieren. Testspiel Beim Erler SV 08 konnte der BV Herne-Süd nach einer Woche Lauftraining noch nicht überzeugen. Allerdings ist Trainer Blum überzeugt: “Wir haben Qualität geholt. Die Mannschaft hat Charakter und gute Typen.” Die vielen Neuzugänge müssen sich noch finden. Zudem sind noch etliche Spieler beruflich verhindert bzw. in Urlaub gewesen. Somit bleibt für den weiteren Verlauf der Vorbereitung viel Arbeit. Der Erler SV ging schon nach acht Minuten glücklich in Führung und legte bald nach. Erst nach dem 3:0 konnte sich Neuzugang Niklas Eßmann auszeichnen und hielt vor der Pause noch einen Elfmeter. Nach dem 4:0 gab es einen erneuten Strafstoß, der zum 5:0 führte. Danach konnte sich Herne- Süd befreien und kam so durch zwei Treffer von Patrick Besier zum 5:2 Endstand. Der große Kader lässt momentan Experimente zu. “So mancher Spieler muss seinen Platz im Team geltend machen”, hofft Trainer Blum auf gute Leistungen und Einsatzbereitschaft seiner Akteure. Da wird der eine oder andere auf der Bank sitzen.” Spieler: Eßmann (45. Niemeyer), Köse (80. Sturm), Cetinbag, Blum, Sola (80. Kosien), Issa, Özkan (45. Wernick), Reinholdt (64. Messaoud), Abulhanov (45. Toska), Fernau (45. Besier) Tor: 1:0 (8.), 2:0 (17.), 3:0 (23.), 4:0 (57.), 5:0 (67.) Elfmeter, 5:1 (80.) Besier, 5:2 (89.) Besier Nach starkem Spiel unter Wert geschlagen    Nur ein Heimspiel auf Süd, dann wird der Kunstrasen gewechselt. 1. Spieltag Für Trainer Blum hatte die Vorbereitung Licht und Schatten. “Die Spieler konnten sich zeigen”, hat er Erkenntnisse gewonnen, “wir haben gut gearbeitet. Andreas van der Heusen hat die Arbeit bereichert. Man weiß noch nicht wo man steht.” Frohen Mutes ging es ins erste Meisterschaftsspiel der Saison 2017/18 beim TuS Kaltehardt. Zu Beginn wäre Michael Blum mit einem 1:0 Sieg zufrieden gewesen. Das Spiel war dann auch recht ausgeglichen mit einigen Drangphasen auf beiden Seiten. Chancen und Pfostentreffer gab es hie und da, aber zur Pause stand die Null. Schon nach zehn Minuten musste Marcel Pries mit einer Platzwunde am Kopf vom Platz. Ärgerlich war schließlich das 1:0 aus abseitsverdächtiger Situation. Wie immer kann man über Schiedsrichterleistungen streiten. Auf beiden Seiten wurden es immer mehr Fehlentscheidungen. Herne-Süd war dem Ausgleich nah, auch über einen Elfmeter hätte sich Kaltehardt nicht beschweren können. Es blieb aber beim 1:0 bis zur 75. Minute. In einer guten Süder Phase nutzten die Gastgeber einen Konter zum 2:0. Das Trainergespann ging in die Offensive, was nach dem 3:0 in der 81. Minute keinen Nutzen mehr einbrachte. Nach dem Spielverlauf ist das Ergebnis schließlich zu hoch ausgefallen, aber mit dem Kader brauchen wir uns nicht zu verstecken. Die Chancen nutzen und dann wird’s. Spieler: Eßmann, Pries (10. Reinholdt), Eitner, Issa, Toska (83. Blum), Wandt, Besier (83. Meißner), Sola, Cetinbag, Messaoud, Koch gelb: Kaltehardt 2, Toska, Koch - Tore: 1:0 (53.), 2:0 (75.), 3:0 (81.) Pokalpflicht erfüllt    5:1 Erfolg bei Arminia Sodingen. 1. Pokalspiel Im Pflichtspiel um den Krombacher-Kreispokal hat der BV Herne-Süd die erste Runde überstanden. Mit einem standesgemäßen 5:1 Erfolg konnte man von Arminia Sodingen zurückkehren. Mit einer klar definierten Überzeugung agierten die Süder motiviert und trafen nach knapp zwanzig Minuten zur Führung. Sodingen wehrte sich nach Kräften, hatten aber nur wenige Möglichkeiten. Vor der Pause machte die Blum-Elf die Angelegenheit mit zwei schnellen Treffern zur 3:0 Führung klar. Nach der Pause glückte den Gastgebern am Turm zwar nach einer Ecke der Anschluss, Süd ließ sich das Spiel aber nicht nehmen und ging weiter motiviert zur Sache. Zehn Minuten vor Schluss stellten die Neuzugänge und Süder Ex-Jugendspieler Leon Soltysiak und Younes Messaoud mit einem Doppelschlag den standesgemäßen 5:1 Endstand ein. Damit geht es für Herne-Süd in die zweite Pokalrunde. Spieler: Niemeyer, Reinholdt (75. Soltysiak), Eitner (45. Besier), Issa, Toska (52. Wernick), Blum, Meißner, Sola, Messaoud, Koch, Dams - gelb: Sodingen 3, Toska, Blum Tore: 0:1 (19.) Reinholdt, 0:2 (40.) Eitner, 0:3 (45.) Koch, 1:3 (55), 1:4 (80.) Soltysiak, 1:5 (82.) Messaoud Stark gekämpft, aber Ausgleich verpasst    Süd bleibt punktlos und hat ein schweres Programm vor sich. 2. Spieltag Die Süder haben mächtig gekämpft, aber einer der Aufstiegsaspiranten, DJK Wattenscheid, hat den Sieg über die Zeit gebracht. Das weitere Programm stellt Herne-Süd vor schwere Aufgaben. Beim TuS Heven und gegen den Bezirksliga Neuling Bochum-Linden. Dann geht es zu den Aufsteigern Adler Riemke. Individuelle Fehler und Störfaktoren wie zahlreiche Abspielfehler brachten die Süder um den Erfolg. Der erste Süder Fehler brachte die Gäste schon in der achten Minute in Führung. Ein verlängerter Eckball und ein Wattenscheider konnte frei agieren. Dann allerdings kamen die Herner auf und Benny Reinholdt köpfte ebenfalls eine Ecke zum Ausgleich nach 21 Minuten ein. Nach 29 Minuten setzte sich Klintes Toska durch und brachte den Ball vor’s Tor. Ein Abwehrversuch scheiterte auch hier und Marcel Sola setzte das 2:1. Die Süder Führung hielt leider nicht lange. Vier Minuten später zischte ein Freistoß unhaltbar ins linke Eck. Ganz bitter war ein weiterer individueller Fehler und ein Wattenscheider war vorbei und schoss zum 2:3 ein. Süd suchte das Tor, doch scheiterte zu oft im Aufbau. Die erarbeiteten Chancen wurde zudem vergeben und Wattenscheid kam immer wieder gefährlich mit schnellen und präzisen Kontern auf. Niklas Eßmann rettete mehrmals. Alle Mühen blieben vergebens und Süd musste die zweite Niederlage der Saison einstecken. Wieder gut gespielt und gekämpft, aber leider verloren. Spieler: Eßmann, Reinholdt, Eitner, Issa, Toska (79. Wernick), Sola (71. Köse), Messaoud, Koch, Leipski, Wandt, Cetinbag - gelb: Sola, Cetinbag, Wattenscheid 2 Tore: 0:1 (8.), 1:1 (21.) Reinholdt, 2:1 (30.) Sola, 2:2 (33.), 2:3 (35.) Ersten Dreier der Saison geholt    Sonntag doch nochmal ein Heimspiel auf Süd. 3. Spieltag Bisher haben die Süder gut gespielt, aber es sprang nichts zählbares heraus. “Die eigenen Fehler haben uns Punkte gekostet”, rechnete Trainer Blum vor. “Wir haben phasenweise gut gespielt, aber Chancen reihenweise vergeben.” Den ersten Dreier wünschte er sich somit beim TuS Heven. Vor beiden Toren passierte zunächst wenig. Nach einer halben Stunde rettete Niklas Eßmann, indem er einen gut geschossenen Elfmeter dennoch parierte. Zehn Minuten später musste er dann doch den Rückstand hinnehmen. Kurz darauf glich allerdings Klintes Toska durch einen Foulelfmeter aus. Noch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit wurden die Gastgeber durch einen langen Ball von Özgür Cetinbag auf Marcel Pries überrascht, der verheißungsvoll zum 1:2 Pausenstand einschoss. Nach Wiederbeginn sicherte erneut Marcel Pries den Vorsprung mit dem 1:3. Packend und hektisch wirkte sich das 2:3 nach einer guten Stunde auf das emotionsvolle Spiel aus. Doch zum Ende hin, machten die Süder in Unterzahl alles richtig. Das 2:4, ein starker Fernschuss von Leon Soltysiak in den linken Giebel, sorgte für Entspannung bei Süd. In der Nachspielzeit vollendete Florian Koch das Ergebnis mit dem 2:5 Endstand. Im Startbereich der Saison ein wichtiger Sieg nach drei Spieltagen. Der Kunstrasen soll nun endgültig ab Montag ausgetauscht werden und die Süder Heimspiele finden an der Vödestraße bei SG Herne 70 statt. Spieler: Eßmann, Reinholdt, Eitner, Issa, Toska (87. Wernick), Sola, Besier (61. Soltysiak), Cetinbag, Blum, Messaoud (26. Pries), Koch gelb: Blum, Issa, Pries, Sola, Heven 4 - gelb/rot: Blum Tore: 1:0 (39.), 1:1 (42.) Toska (Elfmeter), 1:2 (45.+3) Pries, 1:3 (50.) Pries, 2:3 (61.), 2:4 (84.) Soltysiak, 2:5 (93.) Koch Süd kassiert den Ausgleich in der Nachspielzeit    In Unterzahl geführt, aber noch einen Punkt gerettet. 5. Spieltag Im Adlerhorst setzte es jede Menge Karten des unvorteilhaften Schiedsrichters. Fast eine Stunde musste Herne-Süd dann auch in Unterzahl gegen die anfliegenden Adler kämpfen und wurde mit einer gelb-roten Karte zehn Minuten vor dem Ende weiter geschwächt. Mit sieben mal gelb, und jeweils gelb-rot und rot, sammelten die Süder 9 Karten. Das Spiel war kein Adlerflug. Es lief zunächst so dahin und Torchancen gab es eher wenige. Riemke suchte den Erfolg nach den letzten unglücklichen Spielen, konnte aber auch in Überzahl spielerisch nicht über- zeugen. Kurz vor der Pause war Süd durch einen Foulelfmeter zudem in Führung gegangen und DJK unter Zugzwang. Nach einer Stunde setzte Herne-Süd einen Freistoß an den Pfosten und musste nur zwei Minuten später den unglücklichen Ausgleich hinnehmen. In der 74. Minute bekam Lennart Leipski den Ball in den freien Raum und ließ im Strafraum drei Abwehr- spieler alt aussehen. Das 1:2 galt es nun zu verteidigen. Doch der gerade eingewechselte Leon Soltysiak hatte beim aufwärmen gelb gesehen und konnte so nach dem ersten Foul das Feld wieder verlassen. Bis in die Nachspielzeit glückte die Verteidigung, aber in der 92. Minute gelang den Adlern der erneute Ausgleich zum 2:2 Endstand. So musste der BV Süd mit einem Punkt glücklich sein, kann aber damit nicht in höhere Gefilde aufbrechen. Der zweite Dreier wartet! Spieler: Eßmann, Reinholdt (33. Koch), Eitner, Issa, Toska, Sola (79. Soltysiak), Blum, Leipski, Kosien, Dams (87. Sporea), Wandt - gelb: Issa, Eitner, Leipski, Wandt, Blum, Soltysiak, Sporea, Adler 3 - gelb/rot: Soltysiak - rot: Toska Tore: 0:1 (43.) Eitner (Elfmeter), 1:1 (61.), 1:2 (71.) Leipski, 2:2 (92.) Der Tabellenkeller lässt grüßen    Spielerausfälle nur ein Grund. 6. Spieltag Gegen SW Eppendorf traf Süd auf einen Gegner, der ebenfalls erst vier Punkte eingefahren hatte. “Sie sind genauso gestartet wie wir,” stellte Trainer Michael Blum fest, “wir müssen intern so weitermachen wie bisher und dürfen nicht in Hektik verfallen.” Dennoch wollte er gegen Eppendorf mit drei Zählern den Gegner auf SG 70 hinter sich lassen. Allerdings hat Eppendorf die Chance genutzt und ist an Herne-Süd vorbeigezogen. Süd hängt damit im Tabellenkeller. Zwei frühe Tore ließen nichts Gutes vermuten und so kam es dann auch. Das Bemühen der Süder war viel zu uneffektiv. Zu viele leichte Ballverlusste ließen kein geordnetes Aufbauspiel zu und daher kam Süd kaum zu Abschlüssen. So hatten beide Torhüter relativ wenig zu tun. Die Standards blieben wie so häufig völlig wirkungslos. Zudem wirkte der Gast an der Vödestraße - der Platz an der Bergstraße ist noch ohne Belag - bissiger und angriffslustiger. Lediglich einen Strafstoß konnte Lennart Leipski zielsicher zum 1:2 Anschlusstreffer verwandeln. Ansonsten blieb Süd auch gegen den Tabellennachbarn wirkungslos. Das Abwehrverhalten fehlerbehaftet und in der Offensive zu unsicher. So beginnt die Saison wie die vergangene endete. Spielerausfälle machen es trotz zahlreicher Neuzugänge schwer ein sicheres Spiel aufzuziehen. So bleibt die Bezirksliga ein schweres unterfangen. Spieler: Eßmann, Reinholdt, Koch, Eitner, Issa, Sola, Blum (76. Bergan), Leipski, Kosien, Dams (90. Wernick), Wandt gelb: Issa, Koch, Eppendorf 2 - Tore: 0:1 (6.), 0:2 (11.), 1:2 (70.) Leipski (Elfmeter) Süder mit Rumpfkader    Trotz Rumpfkader unnötige Niederlage. 7. Spieltag Bei Phönix Bochum musste Trainer Blum auf zahlreiche Spieler verzichten. Mit Wandt, Cetinbag, Leipski, Sporea, Fernau, Issa, Toska, Pries, Besier und Messaoud konnten an diesem Sonntag ganze zehn Spieler aus verschiede- nen Gründen nicht eingesetzt werden. Dennoch hatte man zu Beginn ebenso wie die Gastgeber einige gute Torchancen. Teils meterweit verfehlten die Süder Schützen das Gehäuse. Auch Phönix hat sich im Abschluss nicht mit Ruhm bekleckert, konnte jedoch nach einer guten Phase eine kleine Fehlerkette der Süder zur 1:0 Führung nutzten. Die Süder bekamen erst in der zweiten Hälfte die Fehlpässe in den Griff, musste aber nach einer knappen Stunde einem 2:0 Rückstand hinterherlaufen. Erst in der 80. Minute konnte Chris Eitner für Hoffnung auf einen Punkt sorgen. Allerdings sprang in den Schluss- minuten kein Unentschieden mehr heraus und Herne-Süd unterlag erneut. Die Reihe der unnötigen Niederlagen wird damit fortgesetzt. Zum nächsten Heimspiel stehen zumindest Ali Issa, Lennart Leipski und Klintes Toska wieder zur Verfügung. Vermutlich kann dann auf dem neuen Kunstrasen an der Bergstraße gespielt werden. Die Abnahme der Arbeiten soll am Mittwoch erfolgen, dann ist Sonntag SV Herbede zu Gast. Spieler: Eßmann, Reinholdt, Koch, Eitner, Sola (64. Meißner), Blum (78. v.d.Heusen), Bergan, Kosien, Dams, Wernick (58. Özkan), Soltysiak - gelb: Phönix 1, Sola - Tore: 1:0 (22.), 2:0 (55.), 2:1 (80.) Eitner Grandioser Start verflacht    Süd weiter im Pech, Leipski, Wandt und Reinholdt verletzt ausgewechselt. 8. Spieltag Trainer Blum spricht von einem roten Faden, der sich durch die bisherigen Spiele des BV Herne-Süd zieht. “Wir fangen ordentlich an und machen unsere Chancen nicht.” Und dann hat man das Nach- sehen. Der berühmte Knoten sollte endlich aufgehen und alles sah gegen SV Herbede zunächst danach aus. Die Süder legten einen furiosen Start hin, überraschten Herbede mit schnellen Vorstößen. Sichere Pässe und klare Abschlüsse brachten Süd eine 2:0 Führung nach elf Minuten ein. Die Gäste rafften sich auf und Herne-Süd verfiel in das alte Muster. Auch die gute Führung half da nicht. Lennart Leipski musste bald verletzungsbedingt passen, aus der Pause kam Maik Wandt nicht zurück und später musste auch Benjamin Reinholdt raus. Während Herbede gute Möglichkeiten versemmelte und einmal am Pfosten scheiterte, wurde ein vermeintliches Abseitstor für Süd nicht gegeben. In der 42. Minute senkte sich ein Ball schließlich auf der Linie und landete per Eigentor zum 2:1 im Gehäuse. Moralisch ganz bitter war eine ähnliche Situation noch vor dem Pausenpfiff, den Herbede einnetzte. So ging es mit einem 2:2 in die Kabinen. Die Gäste behielten das Spiel unter Kontrolle und versenkten einen direkt platzierten Hammer unhaltbar zum 2:3 in die neuen schwarz-gelben Maschen. Die neuen Rahmenbedingungen - neuer Rasen, neue Tore - neue Mannschaftsbänke - sollten für Auftrieb sorgen, dieser hielt aber nur eine Viertelstunde. Somit verliert Süd auch diese Partie relativ unnötig, auch wenn Herbede verdientermaßen den Sieg mitnahm. Herne-Süd steckt immer tiefer in der Misere und das ist nun der vorletzte Tabellenplatz. Der Knoten muss bald platzen! Spieler: Eßmann, Leipski (25. Koch), Wandt (46. Cetinbag), Eitner, Reinholdt (68. Bergann), Sola, Blum, Issa, Bergann, Kosien, Dams, Özkan gelb: Wandt, Issa, Koch, Eitner, Özkan, Herbede 3 - Tore: 1:0 (7.) Leipski, 2:0 (11.) Eitner, 2:1 (42.), 2:2 (45.), 2:3 (57.) Eine Halbzeit in Überzahl blieb ohne Erfolg    Kriesenstimmung - Rote Laterne. 10. Spieltag Süd bleibt in der Krise und die Misere wird immer größer. In Harpen setzte es eine derbe 7:1 Klatsche. Der Vorstand hat längst mit der Ursachenforschung begonnen und sucht Maßnahmen den weiteren Saisonverlauf positiver zu gestalten. Ein Bemühen kann man den Spielern während der 90 Minuten nicht absprechen. Doch selbst in Überzahl konnte Herne-Süd gegen SG Welper nicht einmal ein Unentschieden erreichen. Nach 25 Minuten lag man gegen den Aufsteiger zurück und hatte gegen den beherzt und engagiert aufspielenden, jetzigen Tabellenvierten, keinen leichten Stand. Als die Gäste jedoch eine rote Karte kurz vor der Pause hinnehmen mussten, hatte man große Hoffnung, zumal Süd mithalten konnte, obwohl weiterhin viele Ausfälle zu verkraften sind. Doch gleich nach der Pause ließ sich die Abwehr wie so oft vernaschen und Welper führte 2:0. Das machte es Süd deutlich schwerer das Spiel zu drehen. Auf der Gegenseite mühen sich die Herner vergeblich. Die Bälle schaffen es kaum vor das Tor, geschweige denn hinein. Der Torwart hat so keine Probleme seinen Kasten sauber zu halten. Der einzige Treffer war zudem ein Eigentor in der 79. Spielminute. In der verbleibenden Zeit schaffte es Herne-Süd auch nicht genügen Druck aufzubauen, um den Gästen noch gefährlich zu werden. Ein Treffer zum Ausgleich fiel zwar noch, konnte aber wegen einer Regelwidrigkeit nicht gegeben werden. So siegte SG Welper gekonnt mit 2:1 und Süd rutschte auf den letzten Tabellenplatz ab. Die Rote Laterne ist ein Umstand, den man mit dem Kader in der Bezirksliga nicht auf dem Schirm hatte. Der Abstiegskampf hat bereits begonnen! Spieler: Eßmann, Issa (28. Koch), Wandt (44. Blum), Eitner, Cetinbag, Reinholdt, Kosien (74. Fernau), Dams, Özkan, Soltysiak, Massoud - gelb: Blum, Soltysiak, Welper 2 - rot: Welper 1 Tore: 0:1 (25.), 0:2 (47.), 1:2 (79.) Eigentor Zweiten Sieg in Folge geholt    Hedefspor Hattingen hinter sich gelassen. 12. Spieltag Nach einem 7:1 Heimsieg gegen Fortuna Herne sollte es gegen den Absteiger und Tabellenletzten Hedefspor Hattingen eine gute Vorstellung geben. Schon in der ersten Minute hatte Klintes Toska die Führung auf dem Fuße, doch vergab. Eine Viertelstunde dauerte es bevor Ümit Özkan mit einem Doppelschlag seine Torqualitäten erstmals unter Beweis stellte. Ein Foulelfmeter die Folge einer Abwehrlücke und so stand es kurze Zeit später 1:2. Beide Mannschaften kamen zu weiteren Möglichkeiten. Nach dem dritten Treffer von Ümit Özkan war man wieder beruhigter. Doch das Spiel blieb offen. Unnötige gelbe Karten und zudem ein unnötiger weiterer Elfmeter brachten Herne-Süd noch in Bedrängnis. In der 89. Minute stand es so 2:3 und die Nachspielzeit wurde hektisch, doch die Süder brachten den Erfolg über die Zeit. “Auch solche solche dreckigen Spiele muss man gewinnen”, freute Trainer Blum der zweite Sieg in Folge. Trotz einem 2:0 sind wir nervös geworden. Zwei Siege sollten Sicherheit und Ruhe bringen.” Bevor es zu Wanne 11 geht, soll nun im Heimspiel ein weiterer Sieg her. Nun ist man schon mal auf Rang 15 vorgerückt. Spieler: Eßmann, Issa (76. Meißner), Koch, Blum, Eitner, Cetinbag, Toska (70. Fernau), Reinholdt, Kosien, Dams (46. Sola), Özkan - gelb: Issa, Sola, Koch, Hattingen 3 Tore: 0:1 (16.) Özkan, 0:2 (18.) Özkan, 1:2 (22.) Elfmeter, 1:3 (58.) Özkan, 2:3 (89.) Elfmeter Süder durch Siege beflügelt    Weiterer Erfolg gegen TuS Hattingen. 13. Spieltag Zwei Siege haben das Süder Spiel beflügelt, auch wenn die Verletztenmisere kein Ende nimmt. Gegen TuS Hattingen spielte Herne-Süd befreit auf und wurde durch eine rote Karte gegen den Gast in der zwanzigsten Minute begünstigt. Hattingen hielt allerdings das Spiel offen und so wurden noch torlos die Seiten gewechselt. In der 53. Minute landete der Ball nach einer unglücklichen Aktion des Gästekeepers hinter der Torlinie zur 1:0 Führung. Beide Mannschaften erarbeiteten sich Chancen. Während Niklas Eßmann alles parierte, kam Süd per Foul- elfmeter zum 2:0. Wenig später wurden die Süder nervös und Hattingen gelang der Anschlusstreffer. Gleich darauf zirkelte Leon Soltysiak einen Freistoß gekonnt zum 3:1 in die Maschen. Damit war das Spiel eigentlich schon ent- schieden, aber die Süder legten die Nervosität wieder ab und feuerten noch in der Nachspielzeit zwei weitere Kugeln ins Tor. Damit holten sie mit dem 5:1 den dritten Sieg in Folge. Die Abstiegsränge wurden damit vorerst verlassen. Beim Tabellenführer Wanne 11 hat der BV Herne-Süd nun nicht mehr zu verlieren und kann locker und befreit aufspielen. Spieler: Eßmann, Koch, Blum, Eitner, Cetinbag, Toska (64. Fernau), Reinholdt, Soltysiak (85. Wernick), Sporea, Dams, Özkan (69. Leipski) - gelb: Süd 3, Hattingen 4 - rot: Hattingen 1 Tore: 1:0 (53.)  Eigentor, 2:0 (72.) Leipski Elfmeter, 2:1 (75.), 3:1 (77.) Soltysiak, 4:1 (92.) Wernick, 5:1 (94.) Fernau Wieder werden wichtige drei Punkte verpasst    Ein Unentschieden recht nicht, um dem Tabellenkeller zu entkommen. 15. Spieltag Gegen den Tabellenführer Wanne 11 war nichts zu holten, allerdings konnte man mit einem 4:1 das Ergebnis noch unter Kontrolle halten. Mit dem FC Neuruhrort kam ein harmloser Gegner zur Bergstraße, der bisher eine magere Statistik als Abstiegskandidat aufzuweisen hat. Herne-Süd hatte gute Spielanteile, konnte allerdings keine zählbaren Erfolge erringen und kassierte zudem in der Mitte der erste Halbzeit einen Rückstand. Die dicksten Chancen wurden wieder ausgelassen. Die Süder hätten längst führen müssen. Erwartungsgemäß konnte Süd aber in der zweiten Hälfte das Ergebnis in eine 2:1 Führung drehen. Allerdings verpasste man den Sieg. In der letzten Minute schoss Neuruhrort noch den 2:2 Ausgleich. Damit endete das vermeintlich sichere Spiel mit einem enttäuschenden Unentschieden. Man kann dem Tabellenkeller so nicht entkommen. Spieler: Eßmann, Koch, Cetinbag, Messaoud, Toska (59. Meißner), Fernau, Reinholdt, Soltysiak, Leipski, Dams (Wernick), Pries (21. Özkan) - gelb: Koch, Cetinbag, Neuruhrort 1 Tore: 0:1 (24.), 1:1 (39.) Soltysiak, 2:1 (80.) Leipski, 2:2 (89.) Guter Sieg zum Jahresabschluss    Sieg sorgt für Entspannung zur Winterpause. 17. Spieltag Im letzten Spiel des Jahres gelang den Südern ein Sieg gegen den direkten Konkurrenten TuS Kaltehardt. Der Gast konnte den Platzherren nicht gefährlich werden. Über die meiste Zeit führte der BV Herne-Süd den Ball und agierte. Zu Beginn mühte sich Kaltehardt, aber nach einem unglücklichen Pfostentreffer ging Herne-Süd schließlich in Führung. Wenig später nutzte Tim Fernau einen Fehlpass zur 2:0 Führung. Viel kam vom Gast nicht und versuchte zu Anfang der zweiten Hälfte wieder ins Spiel zu finden. Als dies nicht zu Erfolgen führte befreite sich Süd wieder und Klintes Toska setzte nach einer knappen Stunde mit seinem zweiten sehenswerten Treffer das 3:0 und damit bereits den Endstand. Mit dem Sieg konnte Süd nicht nur den direkten Konkurrenten um einen Abstiegsplatz hinter sich lassen, sondern verbesserte sich zu Überwinterung auf einen 12. Tabellenplatz. Spieler: Niemeyer, Eitner, Koch, Cetinbag, Messaoud (78. Lipka), Toska, Fernau (60. Ratajczak), Reinholdt, Dams, Kosien, Özkan (70. Zenzen) gelb: Süd 3, Kalterhardt 2 Tore: 1:0 (23.) Toska, 2:0 (29.) Fernau, 3:0 (56.) Toska Standesgemäße Endstände    Kurz und knapp: Siege nach Niederlage. Testspiele Der Landesligist Obersprockhövel konnte sich standesgemäß durchsetzen. Mit 1:6 ging man mit Erfahrung vom Platz. Schließlich ging es gegen den Kreisligisten RSV Wanne spielerisch klarer zur Sache. Zur Pause stand es an der Bergstraße schon 5:1. Mit einem 10:1 ging die Begegnung klar an die Süder. Gegen SG 70 ging es am Sonntag weiter. Der Kader bleibt eng gesteckt, aber Herne Süd konnte, wie erwartet, gegen die Nachbarn durch Klintes Toska mit zwei Toren in Führung gehen. Kurz vor der Pause ein entscheidender Fehler vor dem Tor und SG 70 nahm das Geschenk gerne zum 2:1 an. Die Gäste hatte einzelne Chancen um auszugleichen und auch die Süder vergaben gute Möglichkeiten, um das Ergebnis deutlich klarer zu gestalten. Es blieb diesmal beim knappen 2:1 Sieg. da konnten auch die Ex-Süder Ömer Dede und Cevdet Topatan nichts ausrichten. Gegen den Landesligist SSV Buer setzte es eine klare 0:7 Klatsche und somit Erfahrung. Spieler gegen SG 70: Niemeyer, Cetinbag, Dams, Messaoud, Toska (85. Meißner), Hützen (67. Lipka), v.d.Heusen (45. Özkan), Uzun, Reinholdt, Fernau (78. Köse), Koch - gelb: Massoud Tore: 1:0 (27.) Toska, 2:0 (35.) Toska, 2:1 (42.) Spieler gegen Wanne: Niemeyer, Cetinbag (46. Dams), Messaoud, Toska, Hützen (46. Lipka), Soltysiak, Ratajczak (50. Eßmann), Özkan, Sporea (46. v.d.Heusen), Uzun (46. Zenzen), Reinholdt (46. Lücking) Tore: 1:0 (8.) Eigentor, 2:0 (27.) Toska, 3:0 (56.) Soltysiak, 3:1 (39.), 4:1 (40.) Soltysiak, 5:1 (44.) Soltysiak, 6:1 (58.) Toska, 7:1 (59.) Zenzen, 8:1 (61.) Toska, 9:1 (86.) Zenzen, 10:1 (90.) Soltysiak (Elfmeter) Starker Sieg gegen den Bezirksligisten    Im letzten Testspiel konnten die Süder überzeugen. Testspiele Zum letzten Testspiel vor dem HGS-Wintercup und dem Nachholspiel in Weitmar gab es an der Bergstraße einen Bezirksligatest gegen die Sportfreunde Stuckenbusch. Trotz Rumpfkader spielten die Süder mit Spielwitz und engagiert auf. Nach dreizehn Minuten gelangte ein langer Pass zu Leon Soltysiak, der zur Führung vollstreckte. Dominik Niemeyer vereitelte die Gästechancen und so konnte Herne-Süd weiter befreit aufspielen. Andreas Meißner setzte sich schließlich gut durch und bediente Klintes Toska. Das 2:0 war die Folge nach einer halben Stunde. Vor der Pause hätte man auf 3:0 erhöhen können, doch die klare Chance wurde vergeben. Fast im Gegenzug fiel das 2:1. Nach einer Drangphase der Gäste zu Beginn der zweiten Hälfte nahm Süd jedoch wieder Fahrt auf und es folgte das 3:1. Klintes Toska bereitete diesmal für Leon Soltysiak vor. So war es eine überzeugende und ansprechende Partie der beiden Bezirksligisten. Spieler: Niemeyer (46. Eßmann), Cetinbag, Dams, Toska, Hützen (64. Zenzen), Soltysiak, Meißner, Leipski, Özkan  (83. v.d.Heusen), Uzun (46. Lipka), Reinholdt (46. Lücking) gelb: Süd 0, Stuckenbusch 2 Tore: 1:0 (13.) Soltysiak, 2:0 (28.) Toska, 2:1 (43.), 3:1 (77.) Soltysiak Super Auftritt in Weitmar    Leider knappe Niederlage beim Tabellenvierten. Nachholspiel Auch zum Nachholspiel in Weitmar musste Trainer Blum auf 12 Spieler verzichten. Dies kümmerte die aufgestellte Mannschaft wenig. Gegen den Tabellenvierten wollte man nach der Winterpause zum Nachholspiel einen engagierten Auftritt liefern. So stellte sich Herne-Süd der Herausforderung gegen Weitmar 45 und bot ein lauffreudiges und gutes Spitzenspiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und boten ein bezirksligawürdiges Spiel. Der Ausgang war völlig offen. Chancen gab es auf beiden Seiten. Niklas Eßmann vereitelte alles was durchkam. Ein Sonntagsschuss brachte in der 68. Minute die Gastgeber in die bessere Endphasenposition. Keine zehn Minuten vor dem Ende wurde die letzte Großchance der Süder zum Ausgleich vergeben und so konnte man keine Sensation erringen und zumindest einen Punkt ergattern. Spieler: Eßmann, Cetinbag, Dams, Toska, Hützen (54. Lipka), Soltysiak, Meißner, Fernau, Koch, Uzun (73. v.d.Heusen), Reinholdt gelb: Weitmar 1, Koch Tore: 1:0 (68.) Führung in Wattenscheid leichtfertig verspielt    Tabellendritter nutzte Fehler in schneller Folge aus. 18. Spieltag Weiter geht es in der Meisterschaft. Herne-Süd reiste nach Wattenscheid zum Tabellendritten DJK. Der Absteiger der letzten Saison mit Wiederaufstiegsambitionen hatte Mühe mit den Hernern. Die Mannschaft konnte in kompletterem Kader zum Punktspiel auflaufen und zeigte eine überzeugende erste Halbzeit und führte mit 2:1. Dann kam der Beginn der zweiten Hälfte. Da setzte es einige Minuten aus. Zunächst stimmte die Zuordnung beim Standard nicht und die Wattenscheider glichen aus. Eine Minute später folgte das 3:2 für den Gastgeber und weitere zwei Minuten später wurde der Ball statt zu klären vertendelt und es stand plötzlich und völlig unerwartet 4:2 für den DJK. Süd kam mit dem 4:3 nochmal heran, doch statt des Ausgleichs, kassierte man das 5:3. Die Süder versuchten nochmal heranzukommen und unter Druck zeigte sich DJK anfällig, konnte aber die Süder Fehler abgeklärt ausnutzen. Somit leider wieder keine Punkte trotz ansprechender Leistung über weite Strecken. Jetzt müssen im Heimspiel gegen TuS Heven Punkte her. Spieler: Eßmann, Cetinbag, Toska, Soltysiak, Meißner (72. Sporea), Fernau (66. Özkan), Koch, Reinholdt, Leipski, Kosien, Messaoud gelb: Wattenscheid 1, Süd 2 - rot: Wattenscheid 1, Özkan Tore: 0:1 (17.) Koch, 1:1 (34.), 1:2 (38.) Toska, 2:2 (50.), 3:2 (51.), 4:2 (53.), 4:3 (64.) Messaoud, 5:3 (73.) Verpasste Chance    Ist das bitter nach guten Leistungen. 19. Spieltag Was soll man machen? Die Süder haben eine dicke Niederlage eingesteckt. Dabei war nicht nur der Coach optimistisch: “Wir haben die letzten Spiele gute Leistungen gebracht.” 1:0 in Weitmar und ein 5:3 in Wattenscheid waren ordentlich. Daher war ein Sieg gegen TuS Heven nicht utopisch. Younes Massaoud brachte Herne-Süd auch in Führung, aber es brachte nicht lange bis zum Ausgleich. Vor der Pause dann noch die Führung der Gäste. Gerade aus der Kabine konnte der eingewechselte Timo Hützen in seinem ersten Punktspiel für die Schwarz- gelben den Ausgleich setzten. Kurz darauf ein Strafstoß für Heven und nach dem erneuten Rückstand verloren die Süder völlig ihre Spur. Heven überrannte die Süder und erzielte regelmäßig weitere Treffer. Angriffe zur Gegenwehr fielen schwer und der BV Herne-Süd verpasste mit einem bitteren 3:7 den Abstand zum TuS Heven zu verkürzen und den Abstand zur Abstiegszone zu vergrößern. Viele Spieler scheinen von Ihrer Bestform weit entfernt zu sein. Der Klassenerhalt wird ein hartes Stück Arbeit. Spieler: Eßmann, Cetinbag, Toska, Sporea (64. Dams), Fernau, Wandt (45. Hützen), Koch, Leipski, Kosien, Messaoud, Issa (45. Uzun) - gelb: Süd 3, Heven 3 Tore: 1:0 (16.) Messaoud, 1:1 (23.), 1:2 (40.), 2:2 (47.) Hützen, 2:3 (53.) Elfmeter, 2:4 (59.), 2:5 (68.), 2:6 (74.), 2:7 (82.) Gute Leistung, perfekten Erfolg verpasst    Ein Punkt dient zur Vorbereitung auf das Kellerspiel. Nachholspiel Süd bringt weiterhin gute Leistungen, bringt sich aber auch um den perfekten Erfolg. Mit zahlreichen Absagen seiner Spieler hatte Trainer Blum leider nur gerade eine vollständige Mannschaft auf dem Platz. Gegen Altenbochum boten beide Mannschaften gute Phasen und hätten Treffer erzielen können. Selbst eine eins zu eins Situation ließen die Süder aus, dann wurde nur der Außenpfosten getroffen. Aber nach einer halben Stunde leitete Tim Fernau den Ball nach einer Ecke ins Tor. Sieben Minuten vor der Pause legte Lennart Leipski noch einen drauf. Eine gute Pausenführung hätte man meinen können, doch wieder kam es anders. Ein abgefälschter Ball landete im Gehäuse und nur zwei Minuten später konnte Altenbochum einen vermeidbaren Freistoß perfekt versenken. Gerade mit Standardsituationen waren die Gäste sehr gefährlich. Trotz guter Akzente auch in der zweiten Halbzeit konnten die Süder die Gäste nicht noch einmal überwinden. Beide Torhüter zeichneten sich aus. Es blieb beim 2:2 Unentschieden. Für Herne-Süd ein Punktgewinn, der gegen die Adler aus Riemke am Sonntag mit einem Heimsieg gekrönt werden soll. Riemke muss man unbedingt hinter sich lassen. Spieler: Eßmann, Toska, Fernau (86. Uzun), Dams, Koch, Leipski, Kosien, Messaoud, Meißner, Reinholdt, v.d.Heusen (82. Sturm) gelb: Toska, Kosien, Altenbochum 1 Tore: 1:0 (30.) Fernau, 2:0 (38.) Leipski, 1:2 (41.), 2:2 (43.) Spieler zeigen beschämendes Verhalten    Von Abstiegskampf keine Spur. 11.03.2018 Es war eine Farce, was die Spieler hier zeigten. Gegen einen direkten Konkurrenten gegen den Abstieg ist das einfach viel zu wenig. 10 Jahre Bezirksliga werden hier lustlos verspielt. Trainer Blum steht vor ständigen Absagen zu den Spielen und bemängelt die erbärmliche Trainingsbeteiligung. “Da fehlt dann auch das Stehvermögen für 90 Minuten.” So geht das nicht. Die “Süder” konnten zwar eine Halbzeit mithalten und lagen nur 0:1 hinten durch verpasste Chancen. Dann kassierten Sie nach dem Wiederanpfiff direkt das 0:2. Durch einen Handelfmeter kam man dann noch auf 1:2 heran, doch wer glaubte ein Aufbäumen ging durch die Mannschaft, irrte sich. Unglaubliche Fehler in der Abwehr begünstigten die Adler und diese zogen auf satte 1:5 davon. Dem 2:5 folgte postwendend das 2:6 und die Demütigung war perfekt. Von den Spielern kann man bis auf wenige Ausnahmen nur noch enttäuscht sein. Die Leistung eine Frechheit. Da kann man wohl für die Kreisliga planen. 16. Tabellenplatz mit Abwärtstrend. Spieler: Niemeyer, Toska, Fernau, Dams, Messaoud, Soltysiak, Reinholdt, Sturm, v.d.Heusen, Hützen (65. Zenzen), Issa - gelb: Süd 3, Adler 1 Tore: 0:1 (36.), 0:2 (46.), 1:2 (57.) Toska (Elfmeter), 1:3 (62.), 1:4 (66.), 1:5 (70.), 2:5 (84.) van der Heusen, 2:6 (85.) Trainerentscheidung    Michael Blum übergibt das Training an Carsten Deyna. 21.03.2018 In Eppendorf konnte Herne-Süd das Ergebnis mit 2:1 zwar knapp gestalten, am Ende blieb aber wieder nut eine Niederlage. Nach sechs Niederlagen in Folge und einem eher wenig aufopferungsvollem Verhalten der Mannschaft, stand für den Vorstand des BV Herne-Süd eine Entscheidung für die kommende Saison an. Spieler, Trainer und Vorstand brauchten eine Planungsentscheidung für die kurzfristige Zukunft. Nach einer zähen Entscheidungspfindung, entschied der Vorstand die nächste Saison mit einem neuen Trainer anzugehen. Zwar war Michael Blum sehr loyal und brachte sich in den Verein sehr engagiert ein, allerdings steht das sportliche Abschneiden in Vordergrund. Der “letzte” Tabellenplatz und das Abschneiden zuletzt gerade gegen die Mitkonkurrenten lassen wenig Hoffnung auf einen Klassenerhalt zu. Die Entscheidung kann Michael Blum wohl nachvollziehen, auch wenn viele Gründe für die Misere existieren. Er möchte dem BV Herne-Süd dahingehen den Weg frei machen und hat sich für einen sofortigen Rückzug entschieden. Wie schon vor drei Jahren, wird Co-Trainer Carsten Deyna die schwere Aufgabe in den nächsten Wochen übernehmen und mit Co-Trainer Andreas van der Heusen den Weg zum Klassenerhalt versuchen zu ebnen. Am Sonntag gibt es im Heimspiel gegen Phönix Bochum die erste Chance Punkte zu holen. Michael Blum danken wir für sein Engagement auf und neben dem Platz in den letzten zwei Jahren und wünschen im privat und sportlich alles Gute. Die letzten Spiele    Hopp und Top. April 2018 Nach dem Spiel beim TuS Heven mit einem gnadenlosen 3:7 blieb es bei erfolglosen Versuchen einen Sieg zu erringen. Gegen FC Altenbochum brachte man weiterhin eine an-sprechende Leistung, brach aber in der zweiten Hälfte wie immer ein. Alten-bochum glich die 2:0 Führung der Süder aus und so konnte zumindest mal ein Punkt eingefahren werden. Gegen den direkten Konkurrenten konnte Trainer Blum die Leistungen seiner Schützlinge nicht mehr würdigen. „Da fehlt es an Stehvermögen“, bemängelte er die Einbrüche in der zweiten Hälfte, da die schwache Trainingsbeteiligung für eine Bezirksliga nicht ausreicht. Mit 0:2 lag man gegen den Tabellenletzten zurück und glaubte nach einem Handelfmeter und dem 1:2 an eine Wende im Spiel. Doch weit gefehlt. Mit 1:5 wurden die Süder deklassiert und postwendend folgte dem 2:5 An-schlusstreffer glatt noch das 2:6. Eine erschütternde Leistung. Man sollte eigentlich von einem Abstiegskampf ausgehen, aber davon spürte man bisher sehr wenig. Auch in Eppendorf konnte der BV Herne-Süd keinen Punkt holen und verlor mit 2:1. Auch wenn das Ergebnis knapp war, ging es für den Vorstand langsam aber sicher um Entscheidungen. Spieler und Trainer suchen auch die Entscheidung für die nächste Spielzeit. In der jetzigen Situation eine schwierige Angelegenheit. Allerdings in Sachen Trainer blieb dem Vorstand kaum Handlungsspielraum. Das sportliche Ergebnis zählt unter'm Strich und da steht der Abstiegsplatz mit. fatalen sportlichen Ergebnissen. Leider ist der Ausgang der Situation sehr bedauerlich. Co-Trainer Carsten Deyna erklärte sich abermals bereit, die Trainerarbeit in den nächsten Wochen fortzuführen. Die schwerste Aufgabe bisher. Einen massiven Umbruch konnte man nicht erwarten und ist auch ausgeblieben, allerdings wurden die Ergebnisse ansehnlicher. In Eppendorf kam man mit einem 2:1 davon, gegen Phönix Bochum mit einem 1:3 und in Herbede ebenfalls mit einem 1:2. Einen Sieg gab es in den letzten acht Spielen nicht mehr. Lediglich einen mageren Punkt holte Süd und hängt auf dem letzten Tabellenplatz fest. Lediglich die Hattinger stehen dahinter, da sie ihre Mannschaft zurückgezogen haben. 5 Punkte fehlen den Südern, um das Unmögliche möglich zu machen. Daher ist eine Rettung des Vereins und die Verhinderung des Abstiegs noch möglich. Zur Bergstraße kam schließlich der TuS Harpen. Unseren Südern gelang ein Auftakt nach Maß. Tim Kosien und Lukas Dams brachten den BV Herne-Süd früh und binnen vier Minuten mit 2:0 in Führung. Klintes Toska setzte vor der Pause noch einen drauf und so führte Süd komfortabel. Auch der Einbruch blieb daher aus und nach einer knappen Stunde legte Erkan Uzun nach. 4:0 - das hat es schon lange nicht gegeben. Der 4:1 Endstand fiel in der 80. Minute mit einem Treffer für die Gäste aus Harpen. Damit holte Herne-Süd nach acht Spielen mal wieder einen Sieg und drei Punkte. Dennoch blieb es bei einem unange-nehmen 17. Tabellenplatz und Herne-Süd steht bis zum Ende der Saison unter Zugzwang. uswärts ging es bei der Sportgemein-schaft in Welper weiter. Dort ging es Schlag auf Schlag. Süd ging nach 12 Minuten durch Klintes Toska in Front, Aber Welper drehte das Ergebnis binnen Minuten auf 2:1 Lukas Dams glich vor der Pause aus. Postwendend kassierten die Süder aber wieder ein Gegentor. Ein packendes 3:2 zur Pause. Aus der Kabine kamen die Spieler jedoch nur körperlich. Sofort setzte es binnen zehn Minuten eine Drei-Tore-Packung. 6:2 nach 56 Minuten. Süd war wie so oft gebrochen Lennart Leipski sorgte nochmal für Hoffnung. Einem Treffer ließ er Minuten später einen Elfmeter folgen. Nur noch 6:4. Jedoch lief es beim SG Welper besser weiter. Drei Tore ließen sie in den Schlussminuten folgen. Wie es so schön heißt: Wer vier Tore schießt sollte eigentlich gewinnen. Aber nicht, wenn man 9 Gegentore kassiert. So konnte man keinen Boden gut machen. Mit nur drei weiteren Punkten kann man schon das rettende Ufer erreichen. Es ist noch was drin.